Statistisches Bundesamt: Ländliche Gemeinden altern deutlich zügiger als Städte
Die Bevölkerung in den ländlichen Gemeinden in Deutschland altert stärker als jene in den Städten. Zwischen 2011 und 2025 erhöhte sich das Durchschnittsalter auf dem Land um zweieinhalb Jahre von 44,3 auf 46,8 Jahre, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. In den Großstädten nahm das Durchschnittsalter dagegen nur leicht um einen Wert von 0,3 Jahre auf 43,5 Jahre zu.
Insgesamt sei das deutsche Durchschnittsalter bis Ende 2025 auf 45 Jahre gestiegen. Der Wert liegt damit etwa ein Jahr höher als es noch 2011 der Fall war. Unter den Bundesländern waren die Menschen in Hamburg mit durchschnittlich 42,3 Jahren am jüngsten. Einen ähnlichen Altersschnitt erreichten die Stadtstaaten Berlin (42,8) und Bremen (43,2). Die älteste Bevölkerung findet sich mit 48,4 Jahren in Sachsen-Anhalt.
Insgesamt zeigte sich laut Statistischem Bundesamt, dass Regionen stärker alterten, je ländlicher sie waren. So sei bei den mittleren Städten das Durchschnittsalter um 1,6 auf 45,4 Jahre gestiegen. Bei den Kleinstädten waren es bereits 46,3 Jahre mit einem Anstieg von 2,2 Jahren.
Am deutlichsten gealtert seien die Einwohner von Mecklenburg-Vorpommern. Dort stieg das Durchschnittsalter um 2,5 auf 48,3 Jahre.
C.Reiter--SbgTB