Nächster Sieg: Draisaitl bleibt Albtraum für die Kraken
Kein anderer ärgert die Seattle Kraken öfter als Leon Draisaitl, und auch diesmal lieferte der deutsche Eishockeystar ab. Beim 3:1-Sieg seiner Edmonton Oilers sorgte der Stürmer spät mit dem Treffer zum 2:1 für die Vorentscheidung (58.), Connor McDavid machte im NHL-Duell mit einem "Empty-Netter" den Deckel drauf (59.).
Draisaitl hat nun 35 Scorerpunkte (9 Tore, 26 Assists) gegen Seattle auf dem Konto, mehr als jeder andere Profi. In 15 seiner 16 Spiele gegen die Kraken verbuchte der Kölner mindestens einen Punkt, dabei zwölfmal mindestens zwei. Zudem hat Draisaitl nun gegen 29 NHL-Teams ein Siegtor erzielt, unter den aktiven Spielern waren nur Nathan MacKinnon (32), Sidney Crosby, Steven Stamkos, Sebastian Aho und Kyle Palmieri (alle 30) erfolgreicher.
Beim Treffer war Glück dabei. Ein verunglückter Pass traf McDavid an der Bande am Knie, der Puck ging von dort direkt zu Draisaitl, der Kraken-Goalie Philipp Grubauer aus kurzer Distanz überwand. "Wenn man so etwas sieht, wird einem manchmal klar, wie Eishockey eben ist", sagte Seattles Torschütze Bobby McMann frustriert. Draisaitls Landsmann Josh Samanski blieb ohne Scorerpunkt. Edmonton steht nach drei Spielen bei fünf Punkten, der Saisonstart ist gelungen.
Headcoach Marco Sturm erlitt mit den Boston Bruins beim 1:4 bei Minnesota Wild die erste Niederlage. Stürmer Nico Sturm gehörte bei den Gastgebern nicht zum Aufgebot.
Tim Stützle feierte mit den Ottawa Senators im ersten Saisonspiel ein 3:2 bei den Toronto Maple Leafs. Der frühere Mannheimer bereitete den Treffer von Michael Amadio zum 2:2 vor (33.). Stephen Halliday traf zum Sieg (50.).
S.Prack--SbgTB